Antenne geht für Messungen in Betrieb

Bürger dürfen Prüforte mitbestimmen

Vom 20.05.2006

Trotz des brisanten Themas Mobilfunk auf der Tagesordnung, verlief die jüngste Sitzung des Ortsbeirates ruhig und sachlich. Zwei Vertreter von O2 informierten darüber, wie es mit der Antenne auf der Ortsverwaltung weiter geht. Von

Astrid Moos-Philipp

"Keine Fehler mehr", forderte Dieter Völker (SPD) und "größtmögliche Offenheit" bei der Weitergabe von Informationen an die Bevölkerung der Ortsvorsteher Bernd Scharf (CDU). Über die Technik ihrer - noch nicht eingeschalteten - Antenne und die nächsten Schritte informierten Sascha Damaschke, der Leiter des Projektbüros von O2-Germany in Frankfurt und Frank Heinemann, der Beauftragte für Mobilfunk und Umwelt des Unternehmens, den Ortsbeirat. Damit das Unternehmen wie versprochen die Strahlung messen kann, erklärten sich die Mitglieder des Ortsbeirates (manche von ihnen "mit Magenschmerzen") damit einverstanden, dass dafür die Antenne eingeschaltet wird. Aus technischen Gründen werde es aber noch Wochen dauern, bis es soweit ist, erklärte Damaschke.

Die Messungen könnten in sechs bis acht Wochen gemacht werden. Viel früher können sich die Breckenheimer selbst einmischen: im Juni soll ein Termin bekannt gegeben werden, an dem zusammen mit O2, der Stadt und den Breckenheimern die Messpunkte festgelegt werden. Bereits kommenden Montag wird in einer Art Schrank die Systemtechnik für die Antenne installiert. Damaschke wies darauf hin, dass Geräusche aus dem Kasten von der darin installierten Klimaanlage rührten. Das Brummen bedeute nicht, dass die Antenne in Betrieb sei.

Damaschke erläuterte den Breckenheimern außerdem, wie O2 vorgeht, wenn das Unternehmen Standorte für seine Antennen sucht. Er bestätigte, dass die Antenne in Breckenheim aus wirtschaftlichen Gründen installiert wurde; die vertraglich mit dem Bund vereinbarte Pflicht zur 50-prozentigen Versorgung der Bevölkerung habe das Unternehmen Ende vergangenen Jahres erfüllt.

Vier Standorte habe man in Breckenheim geprüft, der auf dem Schlauchturm sei der günstigste. Das Vereinshaus sei ungeeignet, die evangelische Kirche habe die Antenne abgelehnt und von der Sporthalle aus bleibt ein halbmondförmiges Gebiet unerreicht, sodass O2 eine zweite Antenne hätte errichten müssen. Warum die Masten an der Bahntrasse nicht in Frage kamen, wollte Dieter Völker (SPD) wissen. Deren Statik sei dafür zu schwach, sagte Damaschke.

Man müsse davon ausgehen, dass auch andere Mobilfunkbetreiber Standorte in Breckenheim suchen, sagte Michael Hasler vom zuständigen Amt für Wirtschaft und Liegenschaften. Sofern es sich dabei um Privatgrundstücke handle, habe die Stadt keinen Einfluss auf die Wahl und die Lage des Standorts.

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http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2391530 (Auszug)

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